END PLASTIC SOUP

Kyaka II

Die Siedlung Kyaka II wurde im Jahre 2005 als Nachfolgerorganisation von Kyaka I errichtet, welche die aus dem Ruanda-Genozid von 1994 geflüchtete Bevölkerung aufnahm. In Kyaka II leben derzeit rund 120.000 Menschen. Die unsachgemässe Abfallentsorgung und die  daraus entstehende Vermüllung der Umwelt führt zu grossen Problemen für die Umwelt, aber auch für die Gesundheit der Menschen. Hier wollen wir Abhilfe schaffen.

Abfallberg

Gemeinsam mit dem Rotary Club vor Ort, dem RC of Kampala South, unterstützen wir den Aufbau eines Projektes zum sachgerechten Müllmanagement im Flüchtlingskamp Kyaka II mit Wissen, Ressourcen und finanziellen Mitteln. 

Von der einmaligen Spendenaktion zum langfristigen Gemeindienstprojekt

Ursprünglich als Soforthilfe zur Pandemiebekämpfung gedacht, entwickelte sich eine Masken- und Hygieneartikel-Spendenaktion des RC Kampala South zu einer breit aufgestellten Zusammenarbeit mit dem Flüchtlingscamp. In praktisch allen Rotarischen Schwerpunktbereichen ist dringend Hilfe nötig. Eines der augenfälligsten Probleme stellt sicher das nicht vorhandene Müll-Management dar. Hier geht es jedoch nicht nur darum, vor den Gefahren für Gesundheit und Umwelt zu warnen und Aufklärungsarbeit zu leisten. Der angesammelte Müll ist auch eine wirtschaftliche Ressource. Wenn man diese zu nutzen weiss. Genau hier setzt die Arbeit des RC Kampala South an, die wir mit Mare Nostrum unterstützen: Wenn es gelingt, die vier örtlichen Cummunities davon zu überzeugen, dass das Sammeln, Sortieren und Weiterverkaufen des Abfalls eine Einkommensquelle darstellt, ist es möglich, für bis zu 1000 Menschen eine gewisse finanzielle Unabhängigkeit zu erreichen.

Plastikabfall Kyaka

Mare Nostrum unterstützt Rotary in Kyaka II in erster Linie finanziell, damit im Camp eine Infrastruktur für das Müll-Management aufgebaut werden kann. Weiters sind wir im direkten, persönlichen Austausch mit den Rotariern vor Ort und stellen ihnen Know-How zur Verfügung. Wir unterstützen sie auch beim Einreichen eines Global Grants.

So kann es gelingen, dass das Problem der Vermüllung im Camp nicht nur erkannt, sondern auch professionell aufgearbeitet wird. Die Plastikmüllhalden bergen sowohl Risiken also auch Chancen. Mare Nostrum leistet einen substanziellen Beitrag dazu, dass die Flüchtlingscommunity in Kyaka II aus eigener Kraft das Eine begrenzen und das Andere nützen kann.

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